Das machen wir

 

  • Die meisten Tiere hat  Frau Laporta schon vor der Ankunft im Tierheim Leygrafenhof im jeweiligen Heimatland kennengelernt!
  • Alle Probleme die bei der Vermittlung  auftreten können, wollen wir auf dem Leygrafenhof so gut es geht vorher  beseitigen, also bevor wir die Hunde an ihr neues Zuhause weitervermitteln.
  • Nachdem die Hunde so stressfrei wie möglich zu uns in das Tierheim transportiert wurden, dürfen sie erst einmal in aller Ruhe ankommen. Trotzdem ist dies immer noch eine sehr aufregende Zeit für die Vierbeiner.
  • Sie lernen in unserem Haus mit Menschen und im Rudel zu leben, hören neue unbekannte Geräusche und merken Stück für Stückimmer mehr, dass sie nicht mehr um Futter und das Überleben kämpfen zu müssen.  Brustgeschirr anlegen und an der Leine gehen wird ebenfalls bei uns auf dem Hof geübt.
  • Durch dieses Zusammenleben und den Kontakt zu jedem einzelnen Hund können wir Ihre Eigenschaften einschätzen und dem Interessenten eine passende Auskunft geben, ob ihr ausgewählter Schützling zu Ihnen passt. Wir können recht zuverlässig Auskunft über das Wesen und die Verträglichkeit unserer Mitbewohner geben.
  • Interessenten können ihr potentielles neues Familienmitglied hier sooft wie gewünscht besuchen und sein Wesen selbst kennen lernen und zudem ist es möglich durch das Probewohnen des Tieres bei Ihnen zuhause festzustellen, ob das Miteinander wirklich funktioniert.
  • Wir betreiben eine Facebookgruppe speziell für unsere ehemaligen Fellnasen und ihre Familien:
    Tierheim Leygrafenhof – unsere Hundefamilien
    Hier findet ein reger Erfahrungsaustausch statt.
  • Und nicht zuletzt stehen wir als fester Ansprechpartner auch nach der Vermittlung dauerhaft für Sie als Gesprächspartner zur Verfügung! 

Und wer sich schon mal mit dem Auslandstierschutz auseinander gesetzt hat stellt fest, dass genau diese Punkte selten so stattfinden, wie bei uns, dem Tierheim Leygrafenhof.
Oft findet man Bilder im Netz, die wir hier nicht zeigen wollen, was nicht heißt das wir sie nicht selber gesehen haben. Das große Problem von Tierschutzvereinen ist, dass sie mit solchen Fotos über das Internet Hunde direkt in die neue Familien vermitteln müssen um das Leid ihrer Schützlinge zu mindern. Ohne ankommen der Tiere, ohne Selbsteinschätzung, ohne kennenlernen von Mensch und Tier. Sofort zieht das Tier direkt vom Transporter ins neue Heim ein.

Diese Arbeitsweise ist oft sehr schwierig, da die neue Familie auf die Beschreibungen und Fotos aus dem Internet angewiesen sind um sich ein Bild von ihrem neuen Familienmitglied machen zu können. Nicht immer ist daher der Schützling bei der Ankunft so wie man ihn sich vorgestellt hat, auch die Eigenschaften die von den Vereinen wahrheitsgemäß beschrieben wurden, ändern sich wenn das Tier hier erst einmal seelisch angekommen ist und nicht mehr um das Überleben kämpfen muss.

Nicht selten ist auch Mitleid (welches oft durch Bilder des Schreckens ausgelöst wird) ein schlechter Ratgeber, wenn man bedenkt, dass man einem neuen Familienmitglied ein neues Zuhause geben möchte, was er über viele Jahre behalten kann.

Leider liest man häufig, dass die Hunde, wenn Sie aus dem Ausland nach Deutschland gebracht werden aus einem Transporter, der sie einige hundert Kilometer bis nach Deutschland gebracht hat auf ungesichertem Gelände übergeben werden, was manchmal dazu geführt hat, dass der Hund fliehen konnte und in einer ihnen unbekannten Umgebung umherirren musste oder sogar nur noch Tod aufgefunden werden konnte. Heute ist es durch die bestehenden gesetzte Gott sei Dank nicht mehr möglich.

Die neue Familie bekommt jetzt also einen Hund, der das Leben auf der Straße gewöhnt ist, er kennt vielfach kein Halsband, kein Brustgeschirr und kann noch nicht an der Leine gehen oder ist nicht stubenrein.

Das was wir hier kurz angerissen haben, ist nur ein kleiner Teil der Probleme, wenn Hunde aus dem Ausland in Deutschland vermittelt werden. Natürlich dürfen wir nicht vergessen, dass die Tiere ein sehr gutes Sozialverhalten an den Tag legen, sehr lieb sind usw.