Die Entstehung des Tierheims Leygrafenhof

Beatrix Laporta

Frau Laporta (Trixi) kümmert sich schon seit über 30 Jahren um Hunde und plante, mit Ihrem Mann zusammen, eine Hundepension zu errichten, mit der die Unterbringung von kranken oder verhaltensauffälligen Hunden finanziert werden sollte.

 

Auf der Suche nach einem geeigneten Objekt, wurde ihr der Leygrafenhof zum Kauf angeboten. Nach einer Besichtigung des Hofes 2007, entschloss sich Frau Laporta trotz des desolaten Zustandes des Hofes und der Außenanlagen, zum Kauf.

Der Leygrafenhof sollte mit den noch geringen verbleibenden finanziellen Mitteln renoviert und dann Stück für Stück zu einem Paradies für Hunde werden.
Gesagt, getan! Frau Laporta, die in dieser Zeit noch in Mülheim wohnte, pendelte ständig von Zuhause zum Hof, und die Arbeiten zum Umbau des Leygrafenhofes begannen.

Bereits in der Planungsphase wurden immer mehr Anfragen bezüglich tierischer Notfälle an Frau Laporta herangetragen,
so dass der Plan einer Hundepension, nach Absprache mit der Aufsichtsbehörde, dem Veterinär-Amt in ein privates Tierheim
für Hunde geändert wurde.

Von Anfang an sollten die geschundenen Hunde mit Familienanschluss auf ihr Leben in Deutschland vorbereitet werden.
Die teilweise im Ausland unter schwierigen Verhältnissen lebenden Tiere, die zum Teil traumatisiert sind und nur ein gefährliches Leben auf der Straße oder in Zwingern kennen, sollten auf dem Leygrafenhof zur Ruhe kommen können. Durch die jahrelange Erfahrung von Frau Laporta können die Hunde auf ein Familienleben in einer neuen Familie vorbereitet werden.

Plötzlich stand das eben begonnene Projekt vor dem Aus!
Was war passiert?

Da der Hof zu dieser Zeit unbewohnt war, wurde eingebrochen.
Die Werkzeuge und Baumaterialien, die mit den letzten noch verbleibenden Mitteln beschafft wurden, waren über Nacht
verschwunden, sie wurden mit einem LKW vom Hof geschafft.
Der Einbruch war ein herber Rückschlag für den Plan, ein privates Tierheim zu errichten, und die Familie Laporta stand vor der schwierigen Entscheidung, den Leygrafenhof wieder zu verkaufen, da weder das Geld, noch die Werkzeuge für die dringend notwendigen Arbeiten zur Verfügung standen.

Wer aber Frau Laporta (Trixi) kennt, weiß, dass sie sich nicht so leicht geschlagen gibt, zudem bekam die Familie Laporta Unterstützung von Freunden und nicht zuletzt von ihrer Familie und der Leygrafenhof wurde langsam, wie geplant, zu einem Hundeparadies.